Termine für Workshops

Fachfortbildung

Freitag, 22. November 2019, Samstag, 23. November 2019, Sonntag, 24. November 2019

 

Sexualität und Konsens: Ein Thema in der feministischen Mädchen*arbeit und queeren Jugendarbeit?!

Dieses Qualifizierungsseminar richtet sich an Fachkräfte in der Arbeit mit Mädchen* und queeren Jugendlichen, die ihre eigene Haltung reflektieren, erweitern, festigen wollen und/oder die sich von den sexuellen Selbstverständlichkeiten und Lebensrealitäten der Jugendlichen gefordert und auch ratlos fühlen. Der Workshop hat sowohl Selbsterfahrungs- wie auch Reflexionsanteile und beschäftigt sich damit, wie Mädchen* und queere Jugendliche in ihrer Freiheit und ihrem Wohlergehen unterstützt und akzeptiert werden können. Und wie wir selbst als Fachkräfte Kriterien für unser pädagogisches Handeln entwickeln und anwenden können, um individuelle Lösungen in unterschiedlichen Kontexten zu finden.
Oft geht es in der Jugendarbeit beim Thema Sexualität um Gewaltprävention oder Verhütung. In dieser Fortbildung geht es stattdessen um den positiven Zugang zu Sexualität: Was braucht eine*, um sich wohlzufühlen, Spaß zu haben und zu genießen? Wann ist ein Raum zum Experimentieren sicher (genug)? Wie gehen wir mit den Erwartungen und Bildern um, mit denen die Mädchen* und queere Jugendliche konfrontiert sind? Welche haben wir? Wie helfen wir ihnen dabei, eigene Bilder zu entwerfen, sich zurechtzufinden und sich gegenseitig zu unterstützen?
Konsens ist dabei kein vorab festgelegtes Regelwerk, sondern ein individuelles Mosaik von Zutaten aus denen Atmosphären entstehen, in denen sich im besten Fall alle Beteiligten wohl und sicher fühlen können.

An diesem Wochenende gibt es Raum zum Reflektieren der eigenen Haltung, zum Austausch, es werden Methoden und Ansätze vorgestellt, die in der Praxis gleich umgesetzt werden können.

Referent*in: Joris Kern, HP Psych, Theaterpädagog*in, Mediator*in in Ausbildung. Fortbildungen u.a. zu lösungsfokussierter Therapie und Beratung mit Kindern und Jugendlichen sowie mit traumatisierten Klient*innen, sowie Contact Improvisation und andere Körperarbeitsmethoden, gibt seit 2009 Workshops zu Konsens, meist mit dem Fokus auf Sexualität, seit zwei Jahren auch für Jugendliche/junge Erwachsene.

Zielgruppe: Diese Veranstaltung richtet sich an FLINT-Fachkräfte der Mädchen*arbeit und queeren Jugendarbeit. FLINT steht als Abkürzung für: Frauen, Lesben, Inter, Nicht-Binäre Personen (nicht-binär nennen sich u.a. Menschen, die sich nicht den binär konstruierten Geschlechtern von männlich und weiblich zuordnen können/wollen) und Trans-Personen.

 

Zeitraum: 22. bis 24. November. Anreise Freitag ab 17.00, Abreise Sonntag ca 13.00 Uhr

Ort, Kosten, Anmeldung: Das Seminar findet in Zülpich im Bildungshaus von lila_bunt Feministische Bildung, Praxis und Utopie statt. Bitte meldet euch an, indem ihr eine Email an lila_bunt@posteo.de mit dem Betreff „Anmeldung Sexualität & Konsens“ schreibt.

Die Kosten betragen 300 Euro inkl. zwei Übernachtungen im Doppelzimmer, vegetarisch-vegane Vollverpflegung und Nutzung aller Räumlichkeiten (Sauna, Bibliothek, Seminarraum) auf dem Gelände. Wir arbeiten derzeit an einem Solipreis, leider ist es uns zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht möglich diesen anzubieten.

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Wege zum JA!

Freitag, 15. März 2019

Workshop im "Liebhabereien" in Hannover. Es gibt noch freie Plätze: Spread the word!

Anmeldung direkt bei "Liebhabereien".

https://www.facebook.com/events/360177981481806/

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3. Abend KonsensKultur: Das „Labor“ als Ritual für ungelöste Fragen und Konflikte

Mittwoch, 5. Dezember 2018

_3. Abend KonsensKultur: Experimentieren_
Das „Labor“ als Ritual für ungelöste Fragen und Konflikte
Manchmal gibt es Konflikte in Beziehungen mit anderen Menschen oder sich selbst, die sich nicht lösen lassen. Oder nicht sofort. Oder nicht durch weiter darüber reden. Oder nicht durch Regeln.

Diese Dinge kann man ins „Labor“ tun.

„Das Labor“ ist ein imaginärer Raum, den man bewusst schafft um etwas reifen zu lassen und um mit etwas ohne Erfolgsdruck experimentieren zu können.

Das Labor kann zaubern, denn es fördert all das, was normalerweise bei Konflikten leicht auf der Strecke bleibt. Im besten Falle kann an die Stelle von Resignation und Verzweiflung Neugier und Verbundenheit treten. Manchmal fühlen sich Konflikte allein dadurch gelöster an, dass sie ins Labor verlagert werden. Denn dadurch wird aus dem ursprünglichen Gegeneinander von vorher eine Kooperation.

Bringt zu diesem Workshop eure Konflikte und gern auch Konfliktpartner*innen mit, wenn ihr euch Entwicklung wünscht. Ohne in der Gruppe über eure Inhalte zu sprechen, führe ich euch zusammen durch das Ritual des Labors, so dass ihr anschließend selbständig weiter forschen könnt. Mehr dazu hier

Abendleitung: Joris

Dein Beitrag: 35€
Early-Bird-Preis: 25€ bei Buchung und Zahlung bis 1.10.
Lasy-Bird-Preis: 29€ bei Buchung und Zahlung bis 15.10.

Anmeldung bei https://liebesschule.de/

 

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2. Abend KonsensKultur: Balancieren: „Ich“ und „Du“

Mittwoch, 21. November 2018

Die Balance zwischen gut-bei-sich-bleiben und offen-für-andere-sein ist etwas nach dem viele suchen. Statt eine Lösung zu bieten oder ihr auch nur nahe zu kommen, lade ich zum spielerischen Balancieren ein. Es wird einen Austausch über eigene und äußere Anforderungen und, über den stetigen Prozess des Balancierens an sich geben. Manches wird klarer, anderes vielleicht auch nicht. Klarheit über die eigene Unklarheit kann dabei helfen, für andere transparenter zu werden und mit sich selbst liebevoller umzugehen. Wir werden Spiele als Metapher verwenden und uns mit gegenseitigem Wohlwollen unterstützen.

Abendleitung: Joris

Dein Beitrag: 35€
Early-Bird-Preis: 25€ bei Buchung und Zahlung bis 1.10.
Lasy-Bird-Preis: 29€ bei Buchung und Zahlung bis 15.10.
 

Anmeldung bei www.liebesschule.de

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Lustvoll Nein-sagen (Hannover)

Freitag, 9. November 2018

https://www.facebook.com/events/308206416431200/

In diesem Workshop, der für alle Gender offen ist, lernst du für deine selbstbestimmte Sex*ualität, dass es ein gutes Nein für ein freies Ja in Beziehungen und beim Se* braucht. Der Workshop wird dich in deinen Fähigkeiten stärken authentisch zu dir zu stehen und dir ermöglichen leichter Nein zu sagen. Du lernst das Nein in seiner Vielfalt kennen und kannst so das einvernehmliche Ja besser genießen. Dabei werden als Methoden Spiele, Selbstreflexion, Gruppenaustausch und Zweiergespräche genutzt.

Stimmen von Teilnehmenden:
„Wir haben ganz viele Gründe gefunden, warum nein sagen toll ist und nein gesagt bekommen auch. Beim Sex und anderswo.“
„Liebes Nein, Ich habe dich in der Vergangenheit nicht gut behandelt. Dir zu wenig oder zu spät Raum gegeben. Dich in ein Vielleicht oder auch ein Ja gezwängt. Ich weiß, dass du mir und meinen Beziehungen gut tun willst und ich will dich das mehr tun lassen.“
Zitate von dr.vulva@f_uckingscience (via Twitter)

Workshop-Leitung: Joris Kern, Jg.81, Mutter, non-binär, ist Psychotherapeut*in (HP), besitzt Workshop-Erfahrung zum Thema Sex*ualität seit 2009, Fortbildungen in Theaterpädagogik und lösungsfokussierter Traumaarbeit. (http://www.kernforschen.de)
Kosten: 49,- (Menschen mit geringen Einkünften bitte Kontakt aufnehmen) min 6, max 12 Teilnehmende

Anmeldung ab sofort bei Liebhabereien, info@liebhabereien.com

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1.Abend KonsensKultur: Navigieren: Nein, Ja, Vielleicht

Mittwoch, 7. November 2018

Woher weiß ich, was ich (nicht) will? Wie bekommen Ja und Nein die Aufmerksamkeit, die ihnen zusteht? Wie schaffe ich ein Setting in dem Vielleicht sich gut anfühlt?
An diesem Abend gestalten wir gemeinsam einen Raum zum Fühlen und Forschen und entwickeln unsere eigenen Navigationswerkzeuge weiter. So wird es leichter zwischen Nein, Ja und Vielleicht die Orientierung zu behalten oder sie wiederzufinden, wenn sie mal abhanden kommt. Achtung, kreativ!

Anmeldung bei der www.Liebesschule.de

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Lustvoll Nein-Sagen (ausführliche Version)

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Nein markiert eine Grenze und setzt im Notfall ein Stopp. Großartig!

Aber auch kein Wunder, dass wir diese Art von Nein versuchen zu vermeiden.

Dabei hat das Notfall-Nein viele Freundinnen, die sich spielerisch, lustvoll und sicher anfühlen können. Diese Arten von Nein zu etablieren nimmt dem Nein an sich viel von der aufgeladenen Schwere. Undramatische Neins machen Raum zum Experimentieren auf und sind ein schöner Baustein von authentischem Kontakt.

Nein kann sich anfühlen wie eine andere Art, Ja zu sagen: zu sich selbst, zu Im-Kontakt-Bleiben, zu Verantwortung für das was passiert. Nein ist auch eine wichtige Voraussetzung für Ja: Nur, wenn ich sicher bin, dass ich Nein sagen kann und mein Nein respektiert wird, kann sich ein Ja wirklich frei anfühlen.

Also lasst uns an diesem Abend mit verschiedenen Neins spielen und unser Nein feiern!

 

19-21:30 im Prenzlauer Berg

Infos und Anmeldung hier: https://liebesschule.de/schulverwaltung/event-einzeldarstellung/?event=131

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